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Auf dem Weg Jelení cesta

Smrzovka / Radrouten


Auf dem Weg Jelení cesta zur Aussichtsturm.

Smržovka (dt.: Morchenstern)

Seinen Namen erhielt die Stadt Smržovka von dem waldbewachsenen Berg, auf dem viele Morcheln wuchsen (smrž= Morchel). Die deutschen Bewohner brachten den Namen mit der hussitischen Waffe Morgenstern – einem Flegel mit Sternspitzenkopf – in Verbindung, und deshalb nannten sie die Stadt Morgenstern. Erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts änderte sich der Sinn der deutschen Bezeichnung und man begann den Namen Morchelnstern, später nur Morchenstern zu nutzen. Das Wappen verweist sowohl auf den Morgenstern, als auch auf die Morchel. Die erste Erwähnung von Smržovka stammt aus dem Jahre 1586. Das gesamte Gebiet wurde von den Herren Smiřický von Smiřice verwaltet, unter der Herrschaft von Ferdinand II. wurde ein Teil der Herrschaft konfisziert und dem Friedländer Herzog Albrecht von Waldstein gewidmet. Während seiner Herrschaft und anschließend während der Herrschaft des Geschlechts der Des Fours und Des Fours Walderode verzeichnete der Ort einen starken Aufschwung und wurde zum Zentrum der Textil- und Glasmacherindustrie. Die traditionelle Herstellung von Bijouterie und Hüttenglas ist hier bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Die Stadt Smržovka erstreckt sich mehrere Kilometer entlang des Baches Smržovský potok und weiter ins Tal des Flusses Kamenice. Im Süden wird sie von dem bewaldeten Kamm der Berge Černá Studnice und Muchov begrenzt, nördlich von Smržovka erhebt sich der Berg Buková hora. Zu den Touristenattraktionen des Ortes gehören der Eisenbahnviadukt, der in den Jahren 1893 – 1894 gebaut wurde und 9 Bögen hat, der Aussichtsfelsen Finkštejn, die Rodelbahn und die barocke Michaeliskirche. Deren Grundstein wurde 1767 in der Nähe des ursprünglichen Holzkirchleins gelegt und 1781 wurde die neue Steinkirche zu Ehren des hl. Michael geweiht. Im Hinblick auf ihre Lage handelt es sich um eine der bestplatzierten Kirchen in der hiesigen Region, sie befindet sich auf der  direkten Verbindungslinie zwischen den Bergen Ještěd und Sněžka. Es wird erzählt, dass neben den Gründungsurkunden auch eine Glasperle in den Gedenkkasten im Turm gelegt worden sein soll, die den Broterwerb der meisten Einwohner der Herrschaft Smržovka – die Glasmacherei – symbolisiert. In Smržovka wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Stadt- und Waldpark angelegt. In dieser Zeit wurde die Umgebung von einem Gartenrestaurant verschönert und bereichert, das 1901 unter dem Namen Kaiserhöhe gebaut wurde – heute heißt es Parkhotel. Auch das Panzertechnikmuseum, in dem neben der Museumsexposition (ca. 30 Exponate) auch Vorführfahrten veranstaltet und Rekonstruktionen von Gefechtsoperationen vorgenommen werden, ist sicher einen Besuch wert.

Černá Studnice

Auf dem Gipfel dieses Berges (869 m ü. M.) befinden sich eine Bergbaude und ein Aussichtsturm, der nach den Plänen des Jablonecer Architekten R. Hemmrich errichtet wurde. Von dem 26 m hohen steinernen Aussichtsturm aus dem Jahre 1905 bietet sich eine Rundsicht auf Jablonec nad Nisou, Liberec, das Isergebirge, den Jeschken-Kosakow-Kamm und das Böhmische Paradies. Auf dem Gipfel wurde auch das kleine Arboretum „Flora der Heimat“ angelegt.

 

Zásada

Die ersten Erwähnungen der Gemeinde stammen aus den Jahren 1300-1350. An der Stelle der heutigen Volksschule stand die Festung des Geschlechts der Čuchové ze Zásady, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehörte diesem Geschlecht auch die Burg Návarov. Zásada ist in der ganzen Welt für seine Glasmacherproduktion berühmt geworden, die bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. In den Jahren 1918-1948 kam es zu einer großen Blüte von Zásada, der Ort wurde in dieser Zeit Kleines Paris genannt. 1928 wurde die Masaryk-Jubiläums-Bürgerschule feierlich eröffnet. Heute hat das Unternehmen Preciosa Ornela – Division Glasperlen, der größte Rocailles-Hersteller der Welt, seinen Sitz in der Gemeinde Zásada. Zásada liegt im südlichen Teil des Isergebirges, in der Umgebung des Ortes finden wir jede Menge Interessantes in der Natur sowie viele historische Denkmäler. Unter der hundertjährigen Linde, die irgendwann um 1980 von einem Sturm umgerissen wurde, stand eine Johanis-von-Nepomuk-Statue. Im Sommer 1821 wurde diese Statue unter Teilnahme vieler Einheimischer und Pilger aus der Umgebung geweiht. Die Johanis-von-Nepomuk-Statue steht bis heute gegenüber der ursprünglichen alten Vogtei und der Gastwirtschaft „U Janů“. Eine Sehenswürdigkeit des Ortes ist die St.-Prokop-Kapelle, die 1749 nach einem Entwurf des Maurermeisters Jiřík Folkert aus Železný Brod gebaut wurde. Die Kapelle ist im Barockstil errichtet. In der Kapelle befinden sich ein wunderschön geschnitzter Altar und sehr schöne Ölmalereien. In Zásada hat auch eine einzigartige Orgelherstellungs- und -reparaturwerkstatt ihren Sitz, die über Generationen der Familie Žloutkové gehört. Bestandteil der Gemeinde ist auch die höher gelegene Siedlung Zbytky, die unter den Einheimischen durch ihr renommiertes Lokal bekannt ist. Heute ist Zásada der einzige Marktflecken im Bezirk Liberec.

Plavy

Die Gemeinde Plavy liegt am Fuße des Berges Mikšova hora. Sie erstreckt sich im Tal des Flusses Kamenice, an dessen rechtem Ufer. Zur Gemeinde gehört auch die Siedlung Haratice. Plavy wurde 1644 erstmals erwähnt. Der Ortsname entstand wahrscheinlich nach dem Flößen von Holz oder dem Schwemmen von Erz, das in der Umgebung gefördert wurde. Gerade Holzfäller, Köhler, die Holzkohle kohlten, und Hüttenarbeiter, die Erz förderten, waren die ersten Bewohner der Gemeinde. In der Nähe der Ortschaft, nur ein paar Kilometer in Richtung Süden, befinden sich die Dolomitenhöhlen von Bozkov.


Velké Hamry

Die Eisenhütten- und Ziegelmacherstadt Velké Hamry liegt am Flüsschen Kamenice. Die günstige Lage des Ortes an der Wasserquelle des Flusses Kamenice begünstigte den Aufschwung der Siedlung. Teile von Velké Hamry sind die Siedlungen „Hamrska“ (Velké Hamry II) und Bohdalovice. Der frühere Ortsname Hamersko und die Bezeichnungen Dolení und Hoření Hamr stammen von den Eisenhämmern, die hier wahrscheinlich im 13. und 14. Jahrhunderts standen. Der Name Velké Hamry wird seit 1914 genutzt, als die Siedlungen Hoření und Dolení Hamr in einer Gemeinde vereint wurden. Diese wurde 1926 zum Marktflecken erhöht. 1942 wurden die Siedlungen Bohdalovice und Svárov an Velké Hamry angeschlossen, zur Stadt ernannt wurde Velké Hamry 1968. Von den historischen Denkmälern erhalten geblieben sind in Velké Hamry die neugotische St.-Wenzel-Kirche, die St.-Wenzel-Kapelle aus dem 18. Jahrhundert, die Textilfabrik oder die St.-Annen-Kapelle aus dem 19. Jahrhundert in Hamrska mit ihrem einzigartigen gläsernen Altar in Form eines Bildes, wo in der Mitte in Form eines Kreuzes bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte des tschechischen Volkes dargestellt sind. Zu den Seiten des Kreuzes ist ein Landschaftsschnitt vom Riesengebirge bis nach Prag dargestellt und es werden bekannte Orte veranschaulicht. Der Altar hat die Farben, die für die einzelnen Jahreszeiten typisch sind.


 [C1]Nutného vysvětlení názvu