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Um den Bukovec (Buchberg)

Korenov / Wanderrouten


Výlet provází přes vrchol Bukovce až do sousedního Polska - Orle.

Jizerka (Klein Iser)

Die malerische Siedlung Jizerka ist die am höchsten gelegene Siedlung des Isergebirges (861 m. ü. M.). Erstmals erwähnt wird sie 1539 als abgelegene Siedlung böhmische Vogler und Vogelfänger, gleichzeitig war sie als Fundort von Halbedelsteinen im Bach Safírový potok (Saphirbach) bekannt, einer der Arten, Ilmelit, wurde nach dem hiesigen Fundort „Iserin“ genannt. 1828 gründete hier der Glasmacher J. V. Riedel eine zur Herstellung von Stäben und Hohlglas dienende Glashütte, deren Trümmer bis heute erkenntlich sind. 1866 wurde eine zweite Glashütte errichtet, die bis 1911 in Betrieb war. Heute ist das Gebäude eine Pension. Die Siedlung Jizerka ist eine bedeutende touristische Kreuzung. Von Mai bis Oktober kann man im Gebäude der ehemaligen Schule das Isergebirgsmuseum besuchen, das in vier Expositionen unterteilt ist – Jizerka zu alten Zeiten (über die Siedlungsgeschichte), die Geschichte der Glasherstellung, die Natur des Isergebirges und neuzeitliche Fotografien.

In der Nähe befinden sich auch das legendäre Misthaus des Abenteurers Gustav Ginzel (nach einem Brand rekonstruiert), das staatliche Naturschutzreservat Rašeliniště Jizerky (Isermoor, für die Öffentlichkeit zugänglich) oder die Naturschutzgebiete Rybí loučky und Černá jezírka.

Karlovský most (Karlsthaler Brücke)

Die Karlsthaler Eisenbetonbrücke über die Iser unter der Siedlung Jizerka (Klein Iser) stand bereits seit 1901 und verband bis zur Schließung des Übergangs nach dem Zweiten Weltkrieg die Siedlungen Jizerka und Orle miteinander. 1979 wurde sie abgerissen, die neue Holzbrücke ist aus dem Jahre 2005.

Orle

Die Baude Orle (825 m ü. M.) liegt an einer wichtigen Kreuzung von Wander- und Radwanderwegen, die heute sowohl von der polnischen, als auch von der tschechischen Seites des Isergebirges hierher führen. Orle befindet sich im polnischen Teil des Isergebirges und liegt am Hang des Berges Granicznik (870 m ü. M.), der eine Art polnischer Zwilling des Berges Bukovec (Buchberg, 1 005 m. ü. M.) auf der tschechischen Seite des Isergebirges ist. Es handelt sich um den Überrest einer alten Glasmachersiedlung, die sich in den Jahren 1754 – 1888 hier befand (damals hieß die Siedlung Karlsthal). Das Objekt der heutigen Touristenbaude „Orle“, die sog. „Hájovna“ (Forsthaus), errichtete um 1860 aus behauenem Stein der Besitzer der Glashütte wahrscheinlich zu administrativen Zwecken.

Bukovec (Buchberg)

Der Bukovec (1 005 m ü. M.) ist ein markanter Basaltberg am östlichen Rande des Isergebirges. Mit seiner Kegelform bildet er die Dominante der Bergsiedlung Jizerka (Klein Iser). Hier befindet sich ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von fast 60 ha, dessen Grenzen den Bergfuß kopieren. Zum Naturschutzgebiet wurde das Gebiet wegen seiner einzigartigen Basaltaustritte erklärt, die im ganzen Isergebirge die größten sind. Dank des Basaltuntergrunds entwickelte sich an der Oberfläche eine reiche Flora. Von der an den Hängen des Bukovec wachsenden geschützten Flora können die Trollblume, der Echte Seidelbast, die Echte Arnika oder das Orangerote Habichtskraut genannt werden. Vom Gipfel aus besteht bei gutem Wetter eine Aussicht auch auf den westlichen Teil des Riesengebirges. Unter dem Gipfel des Bukovec sind an seinem südöstlichen Fuße Spuren von Grubentätigkeit und alten Brüchen erkenntlich. Das Interessante der hiesigen Natur beschreibt der Lehrpfad Tři iseriny (Drei Iserine), der der älteste Lehrpfad im Isergebirge ist (seit 1971). Die Informationstafeln stellen dem Besucher die geologische Zusammensetzung des Bukovec, das Ökosystem des Isermoors  und die Große Iserwiese auf polnischem Gebiet vor.