Tanvaldsko

Geschichte und Architektur

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ARCHITEKTUR DER TANVALDEN REGION


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Echos der Litaneien

arch11. St.Erzengel-Michaeli-Kirche

Es ist eine der bedeutendsten Spätbarockbaute der Gablonzen Region. Sie wurde zwischen den Jahren 1765 – 1781 gebaut.

arch62. St.Martinkirche in Zlatá Olešnice

Dieses unter Denkmalschutz stehende Baudenkmal der Barockarchitektur stammt aus dem Jahr 1776. Die Turmglocke ist aus dem Jahr 1554 und es ist ein Denkmal der tschechischen Glockenkunst des 16. Jahrhunderts.

3. Kirche des St. Franz von Paola in Albrechtice

Der Bau der Kirche wurde im Jahr 1784 beendet. Sie prahlt mit der Glocke aus dem Jahr 1636, mit der Orgel (ein Werk des hiesigen Landsmanns J. Prediger, des in seine Zeit am anerkanntesten Orgelbauer) und einem schönem Kronleuchter. Die Kirche ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Tschechien.

4. Kirche des St. Wenzel in Harrachov

Auf der Stelle der ursprünglichen Holzkirche aus dem Jahr 1788 wurde in den Jahren 1822 – 1828 die gemauerte Kirche im Empirestil gebaut. Innen prahlt ein barocke Kronleuchter aus dem Jahr 1828 und der einzige in seiner Art zum Teil gläserner Empirealtar aus dem Jahr 1864.

5. St. Veitskirche in Příchovice

Die pseudoromanische Kirche wurde zwischen den Jahren 1821 - 1862 gebaut und bildet eine ausdrucksvolle Landschaftsdominante. Das Pfarrhaus dient als Zentrum der katholischen Jugend.

6. Kirche des St. Franziskus von Asisi in Tanvald

Der Grundstein wurde im Jahr 1899 gelegt, die Kircheneinweihung fand im Jahr 1901 statt. Sie befindet sich im Stadtteil Šumburk nad Desnou.

7. Christi-Himmelfahrts-Kirche Desná

Sie zählt zu den fünf erhalten gebliebenen altkatholischen Kirchen in ČR. Sie wurde zwischen den Jahren 1889 – 1890 in neugotischem Stil gebaut. Kirche der Maria Himmelfahrt in Desná stammt aus dem Jahr 1903.

Interessante Sakralbauten befinden sich auch in Horní Tanvald (1789), Horní Polubný (1793) und in Velké Hamry (in Hamrska aus dem Jahr 1894, auf dem Stadtplatz aus dem Jahr 1925).

Wanderer, halte an!

arch38. Bergkappele auf dem Merienberg

ist der Jungfrau Maria eingeweiht. Sie wurde im Jahr 1753 gebaut und es fanden dort Marienkirchweihen statt. Diese Tradition wurde nach der Restaurierung erneuet.

9. Kapelle St. Anna in Tanvald

gilt als eine der reizvollsten Sehenswürdigkeiten aus Baudenkmalen der Kleinbarockarchitektur im Isergebirge. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts gebaut und hatte damals einen üppigen Innenputz.

10. Kapelle St. Elizabeth in Harrachov

Die Steinkapelle im pseudogotischem Still wurde im Jahr 1901 gebaut. Sie ist mit Glasvitragen dekoriert. Zu ihrer Besonderheit zählt die Glasglocke mit dem hölzernen, im Leder eingehüllten Herzen.

arch511. Kapelle in Tesařov

Im Jahr 1909 bauten sich die deutschen Protestanten aus umliegenden Dörfern die achtkantige Kapelle, um einen Ort zu haben, wo sie sich mit den Protestanten aus damaligem Schlesien treffen können. Die Kapelle wurde zu einem aus weitem sichtbarem Symbol dieser Gegend.

12. Kapelle St. Gothard in v Příchovice

Die durch ein Blitz fast vollständig zerstörte Kapelle aus dem Jahr 1817, wurde im Jahr 2011 erneuet. Immer im August kommt ein Kreuzgang hierher und es findet Kirmes statt. www.jizerkyprovas.cz

Heute sind wir hier und morgen wo?

arch213. Riedel- Gruft in Desná

Sie wurde zwischen den Jahren 1889 – 1890 als Familiengruft des Glasgeschlechts Riedel gebaut. Sie hat die Ähnlichkeit mit einer neuromanischen Kapelle mit Krypta.

14. Mausoleum in Albrechtice

Der monumentale Bau mit der Kuppel wurde im Jahr 1934 als Ruhestädte des Unternehmers Johann Schowanek gebaut. Er war Gründer der Firma für Holzspielzeug- und Perlenherstellung in Jiřetín pod Bukovou.

Der Glaube, der versteinerte.

15. Die Jungfrau Maria Bozkovská in Příchovice

beziehungsweise das Mütterchen Gottes Bozkovská gehört zu den schönsten Skulpturen in der Region. Sie steht zwischen zwei Linden in der Nähe vom Friedhof.

16., 17. Pietät in Velké Hamry und in Zlatá Olešnice

Diese beiden Statuegruppen aus Sandstein gehören zu wertvollen Sehenswürdigkeiten der Volkssteinbearbeitungskunst aus dem Anfang und dem Ende des 18. Jahrhundert. Die jüngere von ihnen ist die Statuengruppe der Pietät in Zlatá Olešnice , die ursprünglich aus Polychrom war.

18. Statuengruppe der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in Stanový

Auf dem Unterbau mit einem Relief von Jan Nepomucký schwebt seit dem Jahr 1836 auf der von Wolken umgebenen Kugel der Gottesvater, Christus und der Heiliger Geist in Gestalt einer Taube. Es handelt sich um ein bedeutendes Denkmal der Volkssteinbearbeitungskunst.

19. St. Jan Nepomucký

zählt zu den Patronen des Tschechischen Landes. Die Volksteinbearbeiter hatten ihn sehr oft assimiliert. In Návarov steht seit dem Jahr 1733 die Statue von Jan Nepomucký, in Rejdice sei dem Jahr 1793. Příchovice bewacht er seit Anfang des 19. Jahrhundert und Horní Polubný seit dem Jahr 1824.

Weiteren Heiligeren begegnen wir nicht nur in den Kirchen, sondern auch an vielen Orten in der freien Natur.

20. - 26. Jeder hat sein Kreuz zu tragen...

20. Das geheimnisvolle Steinkreuz ist heute in der Nähe der Kirche in Smržovka angebracht. Kreuze, die den Christ assimilieren dienen heute meistens nur als Orientierungspunkte in der freien Natur. Zu manchen beziehen sich Legenden und Sagen, einige mitgestalten die Ortsnahmen. Man findet sie auch an Stellen, wo in der Vergangenheit jemand tragisch ums Leben kam. In der Tanvalden Region gibt es eine Menge davon – nennen wir zumindest 21. den Hüttnerkreuz (beim gelbmarkierten Weg von Štěpánka zu den Tomasgipfeln), 22. das Linkekreuz (beim grünmarkiertem Weg aus Marienberg zu Marienbergischen Hütten), 23. Da Kreuz auf dem Marienberg, 24. Fuchskreuz (im Flussbett von Černá Desná), Kreuze in Smržovka oder in 25. Josefovův Důl. Ein wunderschöner Kreuz können wir 26. oberhalb der Marienbergischen Hütten an der Stelle, die „U plechového Pánaboha" gennant wird, bewundern. Man kann ohne zu übertreiben sagen, dass sie alle (auch die, die hier nicht genannt wurden) kleine Kunstwerke sind und nur schwer würden wir zwei gleiche finden.

Mein Haus, meine Burg

arch427. Burgruine Návarov

Die jemals nahezu uneinnehmbare Burg stand am Zusammenfluss des Flusses Kamenice und des Bachs Zlatník. Sie wurde bereits im Jahr 1365 erwähnt. Dank ihrer Lage in der romantischen Landschaft ist sie ein sehr gern belaufenes touristisches Ziel.

Die Bewohner von Isergebirge wohnten meistens in einfachen zweckmäßigen Blockhütten mit beschlagenem Giebel, die den hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst waren. Die ursprüngliche zerstreute Bebauung findet man in jeder Ortschaft dieser Region. Einige der Hütten gehören zu Schätzen der Volksarchitektur und heute dienen sie überwiegend zu Erholungszwecken.

28. Klein Iser (Osada Jizerka)

Dank der interessanten Komposition der romantischen Blockhütten und den Steinhäusern wurde Klein Iser im Jahr 1995 zu Denkmalschutzreservation der Volksarchitektur ausgerufen.

29. Marienberg (Mariánská Hora)

Kostbaren Musterbeispielen der Volksarchitektur begegnen wir auch in der Ortschaft Marienberg.

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